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Kriegsgräber Sammlung,Streuobstwiese und Volkstrauertag

Haussammlung für Deutsche Kriegsgräberfürsorge

 

 

 

 

Freiwillige Helfer der Haussammlung der Kriegsgräberfürsorge v.l.n.r. Guido Stein, Klaus Dietrich, Jürgen Michel, Ute Stein, Andras Wiesner.

 



Nach einigen Jahren haben die Bechernheimer Ortsgemeinde und die Reservistenkameradschaft Vorholz wieder eine Haus- und Straßensammlung durchgeführt. Bei sehr freundlichem Wetter machten sich zwei sammelnde „Teams“ auf den Weg an den Bechenheimer Haustüren um Unterstützung zu bitten. Die Bechenheimer Ortsbürgermeisterin, Ute Stein, wurde von der Reservistenkameradschaft Vorholz unterstützt. So nahmen drei Reservisten in den Uniformen von Marine, Luftwaffe und Heer an der Sammlung teil. Die Bechenheimer begegneten den Sammlern ganz überwiegend freundlich und positiv so dass über 500 € an Spenden zusammenkamen und dem Volksbund überwiesen werden können. Es gab aber auch einige kritische Stimmen, die sich nicht an der Sammlung beteiligten. Wir danken den ehrenamtlichen Sammlern und allen Spendern sehr herzlich!

Bild und Text: Guido Stein

 


Rückschnitt der Streuobstwiese


Die Gruppe Natürlich Bechenheim hat am 16.11.19 auf der Streuobstwiese die Hecken welche zu dicht an den Bäumen waren zurück geschnitten um ein besseres wachsen im nächsten Jahr zu ermöglichen.

Weitere Bilder finden sie HIER!

Bilder und Text: HWS




Volkstrauertag 2019


Zum diesjährigen Volkstrauertag versammelten sich bei ungemütlichem November-Wetter über 50 Teilnehmer am Ehrenmal an der Bechenheimer Kirche. Der Männergesangsverein begleitete die Feier mit ausgewählten Liedern. Die Bürgermeisterin Ute Stein verwies in ihrer Ansprache auf die Ursprünge des Volkstrauertages nach dem Ersten Weltkrieg, dem Missbrauch dieser Tradition nach 1933 und der Schaffung der heutigen Form des Gedenktages im Jahre 1952. Stein ging auch auf die Bechenheimer Opfer in den beiden Weltkriegen ein, die – nach Anzahl der heutigen Bechenheimer – 10% der Einwohner ausmachten. Ferner wies sie auf die heutige Bedeutung des Volkstrauertages hin, der auch Opfern deutscher Sicherheitskräfte im Ausland und weltweiter Konflikte gedenkt. Die Ortsgemeinde Bechenheim, der VdK und die Reservistenkameradschaft Vorholz spendeten Kränze, die durch Mitglieder der Reservisten vor dem Ehrenmal begleitet wurden. Die Ortsbürgermeisterin dankt allen Teilnehmern insbesondere auch , der Feuerwehr, die die erforderlichen Verkehrsreglungen souverän durchführten, dem stimmlichen Beitrag des Männergesangsvereines und der Reservistenkameradschaft Vorholz.

 





Text und Bilder: Guido Stein / Jürgen Michel


Die Ansprache von Frau Bürgermeisterin Ute Stein können sie hier im Anschluß lesen.


Liebe Bechenheimerinnen und Bechenheimer, wir haben uns heute hier getroffen, um den Volkstrauertag gemeinsam zu begehen. Der November bringt eine Reihe von Gedenktagen für Verstorbene mit sich. Am Volkstrauertag - heute - gilt dieses Gedenken den Menschen, die durch Krieg, Flucht, Vertreibung und deren Folgen ums Leben gekommen sind. Das Ehrenmal, an dem wir stehen, ist den Weltkriegstoten gewidmet. Es sind mehr als 40 Namen von Gefallenen aus dem ersten und fast 50 aus dem zweiten Weltkrieg. Gemessen an der Zahl der Einwohner in unserem kleinen Dorf wären das heute jeweils 10 Prozent der Bevölkerung, eine erschreckende Zahl und viel erfassbarer und gleichzeitig unfassbarer als die millionenhohen Gesamtzahlen. Die Menschen in der Weimarer Republik müssen es ähnlich empfunden haben. Unter dem Eindruck der vielen Millionen Toten des 1. Weltkrieges wurde 1925 auf Vorschlag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge der Volkstrauertag eingeführt, als ein Tag, der dem Andenken an diese Toten und der Mahnung vor den Greuel des Krieges gewidmet war. Die Nationalsozialisten machten dann aus dem Volkstrauertag den sogenannten Heldengedenktag und nutzten ihn - im genauen Gegensatz zu seinem ursprünglichen Zweck - zur Verherrlichung des Krieges und des Sterbens im Krieg. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges mit vielen weiteren Millionen Toten wurde nach der Gründung der Bundesrepublik ab 1952 der Volkstrauertag wieder eingeführt. Seitdem wird am vorletzten Sonntag vor dem 1. Advent der Toten mit den folgenden Worten gedacht: ... "Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren. Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde. Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten. Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren. Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind. Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz. Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt." Das Totengedenken ist heute so aktuell wie 1952 und leider gedenken wir dabei nicht mehr nur der Toten aus den beiden Weltkriegen, auf die ers ursprünglich bezogen war, sondern auch der vielen Opfer von Kriegen, die sich seit dem Ende des zweiten Weltkrieges in der ganzen Welt ereignet haben und derzeit ereignen. Das Totengedenken zum Volkstrauertag ist deshalb kein historisches Ritual, dass wir aus Gewohnheit und Tradition fortführen, sondern es erinnert uns daran, dass es ein Glück ist, im Frieden zu leben, ein Glück, das noch lange nicht allen Menschen auf der Welt zuteil wird. Willy Brandt hat es so gesagt: „Frieden ist nicht alles. Aber alles ist ohne den Frieden nichts.“ Ich wünsche uns einen friedlichen und nachdenklichen Sonntag!

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