Maifeuer 2017 in Bechenheim

Ein Rückblick – die Nacht auf den ersten Mai

Walpurgisnacht

Die Maifeuer, Maibäume und Tänze gehen auf die vorchristliche Zeit zurück, als Hexen noch als weisse Frauen anerkannt waren. Die weitverbreiteten Bräuche belegen , dass auch die europäischen Kelten in den Mai  hineinfeierten. Für die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist die Bezeichnung Walpurgisnacht oder Walpernacht üblich. Diese Nacht war für unsere Vorfahren von großer Bedeutung. Gerade dann, wenn die Frühlingswinde mit Macht über die Berge rauschten, wenn es in den Wipfel der Bäume heulte und  krachte, wenn es erkennbar wurde, dass die Gewalt des Winters gebrochen war,  feierten sie das alte heidnische Frühlingsfest. In dieser Nacht versammelten sie sich zum Fest, zündeten Freudenfeuer an und begrüssten den Lenz mit Liedern, Tänzen und festlichen Reden. Nach dem Sieg Karl „des Großen“ über Sachsen und Beginn der christlichen Zwangsmissionierung wurde alles anders: Jetzt war es bei Todesstrafe verboten, sich an alten Plätzen zu treffen, die alten Lieder zu singen und seinen Göttern zu schauen. Die weissen Frauen, die man bei diesen Zusammenkünften um Rat gefragt hatte, und denen man einen eigenen Sitz (im „hag“) gewidmet hatte, wurde von der „Hagszisse“ (der im hag Sitzende) zur „Hexe“ umbenannt. Ihre Kenntnisse wurden als Zauberei, Teufelswerk und Ketzerei denunziert. Ab dem Jahr 1398 erfaßte Europa ein  Inquisitionsrausch nie gekannten Ausmaßes. In diesem Jahr erklärte die Theologische Fakultät der Pariser Universität die „ „Teufelsbündnisse“ der Hexen für Tatsache. Wenig später fand in Arras ein großer, blutiger Hexenprozess statt, bei dem bereits eine genaue Schilderung eines „Hexensabbats“ erfolgte. Deutschland versank in einer Flut von Hexenprozesse. Wie allgemein bekannt ist , sollen in der Walpurgisnacht die Hexen auf ihren Besen zum Brocken reiten , um dort wilde Feste zu feiern, während Bräuche in den Dörfern darauf abzielen, Hexen aus der Gegend zu vertreiben und daran zu hindern, ihre Feste zu feiern. Dabei stammt der Name Walpurgis keineswegs von einer Hexe ab , sondern von der Abtissin Walpurga, die zum  angelsächsischen Missionsteam ihres Onkels Bonifatius gehörte. Heilig geprochen wurde sie am 1.Mai 1779. Die Heilige Walpurga sollte –nach Meinung der katholischen Kirche- vor Hexen schützen. Dem Gelehrten Christian Thomasius gelang es zu Beginn des 18. Jahrhundert mit seiner Schrift „ Dissertatio de crimine magiae“ erfolgriech gegen den christlichen Wahn vorzugehen. 

Die Bräuche der Maifeuer und auch des Maitanzes aber haben sich bis heute gehalten, und man kann sie wieder genießen, ohne sich vor bösen Hexen fürchten zu müssen, um sich nach dem Winter an der Wiedergeburt der Natur zu freuen.

Alte Bauernregel:
„Ist die Hexenacht voll Regen, wird s ein Jahr mit reichlich Segen.“

 

Jahreshauptversammlung der Reservistenkameradschaft Vorholz

Am 10.02.2017 lud die Reservistenkameradschaft Vorholz ihre Mitglieder zur Diesjährigen Jahreshauptversammlung ein.

Der Vorsitzende Jürgen Michel  konnte neben Ortsbürgermeister Gerhard Stadlinger noch den Stellvertretenden Kreisvorsitzenden Udo Sandhoff sowie den Kreisorganisationsleiter Herr Marko Schubert als Gäste begrüßen. Nach dem Gedenken der im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden übergab Michel dem Stellvertretenden Kreisvorsitzenden Udo Sandhoff das Wort.

Udo Sandhoff berichtet über die derzeitigen Aktivitäten der Kreisgruppe. Leider musste er auch über die Auflösung von 2 Kameradschaften in der Kreisgruppe Rheinhessen berichten. Anschließend berichtete Jürgen Michel über Aktivitäten der RK Vorholz, sowie über Veranstaltungen die im Jahr 2017 geplant sind. Desweitern wies Michel auf den Seniorenstammtisch der jeden Donnerstagsmorgen von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr stattfindet sowie auf den RK Frühschoppen Sonntagsmorgens von 10:00 Uhr – 12:00 Uhr hin. Beide Regelveranstaltungen finden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes der Deutschen Reservisten statt, werden aber zurzeit nur spärlich besucht. In Abwesenheit des Kassenwarts Rudolf Zedler, der aus Gesundheitlichen Gründen an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte, übernahm Jürgen Michel in Vertretung auch den Bericht des Kassenwarts.

Revisor Ernst Bechtluft bescheinigte eine Einwandfreie Kassenprüfung und stellte den Antrag auf Entlastung des Kassenwarts welcher Einstimmig entlastet wurde. Anschließend wurde auch der Antrag auf Entlastung des Vorstandes gestellt welcher ebenfalls einstimmig angenommen wurde.

Der Kamerad Wolfgang Riedel HG d.R. wurde im Anschluss für seine 35jährige Mitgliedschaft in der RK Vorholz geehrt. Die Ehrung nahm der Stellvertretende Kreisvorsitzende Udo Sandhoff vor. Zum Schluss wies Jürgen Michel noch auf das Traditionelle Heringsessen am Fastnachtsdienstag hin  ( 28.02.2017 ) und würde sich freuen viele Bürger und Bürgerinnen aus Bechenheim und Umgebung  sowie  auch Kameraden aus anderen RK’s an diesem Tag begrüßen zu dürfen. Nach einem kurzen Schlusswort beendete Michel die Jahreshauptversammlung und lud die Anwesenden Mitglieder und Gäste noch zu einem kleinen kostenlosen Imbiss ein.

Bild: v.l.n.r. RK Vorsitzender Jürgen Michel, Wolfgang Riedel, Stellvertretender Kreisvorsitzende Udo Sandhoff.

Text: JMI

Winterwanderung des MGV

Neujahrsgruß FWG Bechenheim

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Silvester/Neujahr

Weihnachtsgruß der Gemeinde

Weihnachtsgruß

Volkstrauertag 2016

      

Zur Gedenkveranstaltung der Gefallenen Soldaten des 1.und 2. Weltkrieges nahmen am Volkstrauertag 2016 wieder Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unserer Ortsgemeinde teil. Nachdem der Männergesangsverein Bechenheim/Nieder-Wiesen mit einem Lied die Veranstaltung eröffnete hielt Ortsbürgermeister Gerhard Stadlinger eine kleine Ansprache zum Volktrauertag. Auch die Reservistenkameradschaft Vorholz,  vertreten durch den Vorsitzenden Jürgen Michel und das Vorstandsmitglied Klaus Dietrich, beteiligte sich wieder  an der Gedenkfeier und legte zusammen mit der Gemeinde Bechenheim einen Kranz zu Ehren der Gefallenen Soldaten nieder. Mit zwei weiteren Liedern beendete der MGV die Veranstaltung. Ein Dankeschön auch an die Freiwillige Feuerwehr Bechenheim die während der Gedenkfeier den Verkehr im Ort umleitete.

      

Text:Jürgen Michel

Bilder: by Yogi

 

Bechenheimer Martinsumzug 2016

Am Samstag, den 12. November 2016, veranstaltete die Evangelische Kirchengemeinde Bechenheim ab 17:00 Uhr das traditionelle St. Martins Fest mit den Kindern unserer Gemeinde.
Zu Anbruch der Dunkelheit versammelten sich die Kinder mit ihren Laternen  zusammen mit Geschwistern und Eltern vor dem Evangelischen Gemeindehaus , um der Eröffnungsansprache von Pfarrer Tobias Kraft zu lauschen.
Zum Auftakt spielte unser Bläser-Ensemble welches sich wie Jedes Jahr in den Dienst der Veranstaltung stellte.
Den Umzug führte St-Martin hoch zu Ross persönlich an. Bei mehreren Stopps den der Zug machte erzählte Pfarrer Kraft den Kindern einen Teil der Martins Geschichte was anschließend noch mit einem Lied abgeschlossen wurde.
Der Umzug endete auch in diesem Jahr am Bürgerhaus von Bechenheim.
Hier hatte der SPD Ortsverein Bechenheim schon ein kleines Martinsfeuer entfacht und sich mit Warmen Essen und Warmen Getränken für Groß und Klein gerüstet. 

Wenn sie Bilder der Veranstaltung sehen wollen benutzen sie bitte diesen Link:
Bilder vom Umzug

Die Firma Google hat die Ansehsrechte von Bildern geändert so dass man nicht mehr auf alle Webalben zugreifen kann.
Diesbezüglich werde ich die Page in kürze umstellen.

Text:Jürgen Michel
Bild: by Yogi

Freundschaftssingen mit 6 Chören

Yogis World Weingut Bauer - Kneippgarten EV Kirche Bechenheim